Unsere Schule wird 60

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Chronik der THS

 

 

24.10.1957 – 24.10.2017

Zwei Schulen binnen weniger Jahre mussten die Kerpener nach Kriegsende bauen: Die einstige Volksschule am Stiftsplatz war im Oktober 1942 durch einen Bombenangriff zerstört worden. Für sie musste 1950 ein Ersatzgebäude an der Schulstraße gebaut werden, in dem heute die Hauptschule untergebracht ist.

Weil aber auch dieses Gebäude im wachsenden Kerpen der Nachkriegszeit rasch zu klein wurde, ließen Rat und Verwaltung eine zweite Schule als Außenstelle zwischen Bachstraße und Broichmühlenstraße bauen.

1957 wurde dafür der Grundstein gelegt.

Am 24.=ktober 2007 feierte die Theodor-Heuss-Schule ein rundes Jubiläum: 50 Jahre.

 

 Die Historie der Schule kannte niemand besser als Fritz Hemmersbach, der selber dort Rektor war und zudem auch viele Jahre den Kerpener Heimatverein geleitet hatte. Auf die Geschichte der Theodor-Heuss-Schule ging Rektor Hemmersbach natürlich ein:

So konnten im April 1959 dort die ersten vier Klassenräume sowie vier Werk- und Nebenräume bezogen werden.

Schon 1960 wurde die erste Erweiterung um vier weitere Klassen sowie eine Turnhalle und eine Pausenhalle in Angriff genommen.

Unter dem ersten Rektor Karl Maaz wurde aus der bisherigen Volksschule mit acht Jahrgängen dann eine zweizügige katholische Grundschule.

1972 gab es die erste Schulsekretärin, bevor dann Herr Hemmersbach selber 1981 zum Rektor wurde.

Er blieb es bis 1997, um das Amt dann an Philipp Börsch weiterzugeben, der die Schule bis Ende Januar 2016 leitete.

Seit Februar 2016 bis heute leitet Frau Ulrike Burmeister die KGS Theodor-Heuss.

 

Besonders in Erinnerung geblieben sind Herrn Hemmersbach die Verhandlungen über den Raumbedarf der Schule mit dem damaligen Stadtdirektor Ferdi Wind, den er dafür zu einem Kaffee in die Schule eingeladen hatte: „Am meisten beeindruckte Wind das »Kämmerchen«, Verwaltungszentrale genannt. Es maß, heute noch nachprüfbar, 13,50 Quadratmeter, war möbliert mit drei Schreibtischen, drei drehbaren Schreibtischstühlen, einem zweitürigen Schrank, einem Regal, einem Waschbecken und dazwischen frei beweglich drei Personen: Sekretärin, Konrektorin bzw. Konrektor und Rektor. „Ich schlug vor, dieses kommunikationsfördernde Modell für weitere Berechnungen des Raumbedarfes für Bedienstete im Kerpener Rathaus zu übernehmen. Dies hätte dazu führen können, dass ein Raumüberhang entstünde. Die nicht mehr von der Verwaltung genutzten Räume hätten preisgünstig vermietet werden und den Haushalt spürbar entlasten können.“

 

So ist es aber nicht gekommen: Stattdessen beschloss die Stadt, die dann dreizügige Schule 1995 erneut auszubauen.

 

Mit dem Schuljahr 2006/2007 wurde die Theodor-Heuss-Schule zu einer Offenen Ganztagsschule. Für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder wurde ein neuer Pavillon gebaut. Die Schulkindbetreuung Frechdachs e.V. leitet seit 2008 die OGS und die 8.00- 13.15 Uhr Maßnahme. Zunächst wurden 50 Kinder betreut. Heute sind es über 100 Schüler.

 

Im Schuljahr  2011/2012 entschied sich die Schule Schüler mit besonderen Unterstützungsbedarfen inklusiv zu beschulen. Heute werden in allen Klassen Schüler mit dem Unterstützungsbedarf im Lernen, in der emotional-sozialen Entwicklung und im Bereich Sprache gefördert.

 

Mit Hilfe des Projektes der Stadt Kerpen „Deutsch macht heimisch“ werden Schüler ohne Deutschkenntnisse seit 2016/2017 intensiv durch zusätzliche Förderkräfte in der deutschen Sprache unterrichtet. Die Kerpener Vorlesepaten, die von Birgit Große-Wächter, Barbara Kratz von der Stadtbücherei und Doris Kretschmann als Koordinatorin begleitet werden, unterstützen Kinder regelmäßig beim Lesen.

 

Im Schuljahr 2016/2017 konnte der Schulhof neu gestaltet werden. Zahlreiche Sponsoren wie die Marga- und Walter-Boll-Stiftung sowie Innogy und Westnetz und die tatkräftige Unterstützung vieler Eltern machten es möglich.

 

Auch die demokratische Bildung wurde - getreu unserem Namensgeber Theodor Heuss - in der Schule verstärkt:

Im Schuljahr 2016/2017 wurde der Klassenrat in allen Klassen neu eingeführt. Eine Klassenratsversammlung, an der die gewählten Klassensprecher teilnehmen, wählte erstmals eine Schülersprecherin Angelina Weber.

 

Am 24. Oktober 2017 feiern wir erneut ein kleines Jubiläum: unsere Schule wird 60.

 

Grund genug, um unsere Arbeit für unsere Schüler und Schülerinnen weiterhin zu verbessern:

 

Wir nehmen am Projekt der IHK Köln/Bonn „TuWas!“ teil. Das Ziel des Projekts "TuWaS!"ist es, den Unterricht in Technik und Naturwissenschaften an Schulen zu verbessern.. "TuWaS!" führt Grundschulkinder spielerisch an naturwissenschaftliche und technische Fragen heran. Die Firma Luca Nülle aus Kerpen-Sindorf, die Lehrgeräte und Trainingssysteme für die technische Berufsaus- und –weiterbildung entwickelt, konnte als Sponsor gewonnen werden.

 

Unsere 1. Klassen nehmen am Gesundheitsprojekt "Klasse 2000" teil. Hier sponsert uns der Lions Club.

Für unsere Schule wurde am 24.Oktober 1957 der Grundstein gelegt.

 

 

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Bilder von früheren Aktionen

Die Klasse 4a erhält die Radfahrausweise von der Polizistin Frau Färber und von der Schulleiterin Frau Burmeister. Herzlichen Glückwunsch.

 

 

 

 

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